Immer mehr Menschen brauchen und suchen Hilfe und Rat. Sie sehnen sich nach einem Ausgleich, wollen einen Gegenpol schaffen, um mit den Überforderungen und Reizüberflutungen der heutigen Zeit fertig zu werden.  

Gott sei Dank„ im wahrsten Sinne des Wortes, sind die Möglichkeiten, um auf körperlicher, psychischer und seelischer Ebene zu helfen heute sehr groß, sowohl im Bereich der Schulmedizin, der alternativen Heilweisen und im breiten Spektrum der Psychotherapie. 

Der Begriff YOGA wird auch immer vertrauter und dennoch, wenn man die Titel der vielen Yogabücher liest und die Angebote der Yogalehrenden betrachtet, so entsteht doch große Unsicherheit darüber, ob es „ das „ ist  

was der/die Suchende als Hilfestellung braucht, um ( wie es so schön im Yoga heißt ) vorhandenes Leid ( körperlich, seelisch, geistig ) zu reduzieren oder sogar völlig zu beseitigen. Als Orientierungshilfe zu meinen Angeboten möchte ich meinen beruflichen Werdegang und die Schwerpunkte meiner Arbeit deutlich machen.

 

  • Vor ca. 23 Jahren erwachte und entflammte mein Interesse am Yoga. Nach 5 Jahren intensiven Übens ( VHS / Familienbildungs-stätte / Privat ) verspürte ich den Wunsch, den mittlerweile so geliebten Teil meines Lebens beruflich auszubauen.

  • Ich wurde über 3 Jahre nach den Richtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland und der Europäischen Yogaunion ausgebildet ( Yogalehrein BDY / EYU ).

  • Nach dieser umfassenden Ausbildung, in der ich viele namhafte Referenten aus dem In-und Ausland meine Lehrer nennen durfte, hatte ich den Wunsch mich weiterzubilden, um mein Wissen und meine Erfahrungen zu vertiefen und zu erweitern.

  • Dies tat ich in einer Fortbildung ( 2,5 Jahre ) „ YOGA der ENERGIE“ Dies ist eine Ausdrucksform im klassischen Hatha Yoga die viele Parallelen zum Tibetischen Yoga aufweist. Der YOGA der ENERGIE versucht, durch konzentrative Energielenkungen, in ganz spezieller Weise die mentalen Fähigkeiten des Menschen zu verbessern.

  • Die Möglichkeit, anschließend mein Zertifikat zur Rückenschul-leiterin zu erlangen, habe ich im Hinblick auf die vielen Rückenprobleme mit denen Teilnehmer mehr oder weniger zu tun haben, sehr begrüßt.

  • In dieser Zeit lernte ich die Tradition nach Shri T. Krishnamacharya kennen, einer der großen Lehrer unseres Jahrhunderts. 1989 ist er im 101 Lebensjahr verstorben. Seine Lehre und sein Wissen werden durch seine Söhne T.K.V. Desikachar und Shribhashyam, seine Enkelkinder und seine engsten Schüler A.G.Mohan und Sriram fortgesetzt und weiterverbreitet. Schwerpunkte dieser Art Yoga zu vermitteln sind das Erkennen der Notwendigkeit die Mittel des Yoga an die Möglichkeiten und Bedürfnisse des Einzelnen anzupassen (Einzel-Unterricht) und auch im Gruppenunterricht individuell ausgerichtet zu arbeiten. Dieses Konzept wird in den alten Texten „viniyoga „ genannt. Grundlage dieser Arbeit ist das Yoga Sutra des Patanjali, das wohl grundlegendste, umfassendste und wichtigste Werk über Yoga. Nachdem ich viele Seminare in dieser Tradition besucht hatte, entschloss ich mich eine 2,5 jährige Weiterbildung zu absolvieren um noch tiefer in diesen therapeutischen Schatz des Yoga einzutauchen und um meine Kenntnisse im Einzelunterricht zu erweitern.

  • Yoga ist ein Weg der nach innen führt, zu uns selbst, und so bin auch ich auf dem Weg der immer neuen Erfahrungen und Veränderungen. Auf diesem Weg nach innen stoßen wir aber auch auf Bereiche, die uns im Wachstumsprozess hindern. Ich meine diese alten, festsitzenden, überholten uns hindernden Denk- und Gefühlsmuster. Mit Hilfe der körperzentrierten Psychotherapie bin ich diesen Mustern zu Leibe gerückt ( um meinetwillen und um meinem Unterricht noch mehr Tiefe zu geben ).

 

Methoden:

  • Gestalttherapie, Körpertherapie (Hakomi, holotropes Atmen)

  • Arbeit mit dem inneren Kind (Pendelarbeit, innere Dialoge, Transformationsprozesse)

  • Bewusstwerdung der familiären Wurzeln und Familienaufstellungen (Hellinger)

  • Das Herz und der Herzraum haben mich schon immer interessiert. Herzkreislauferkrankungen breiten sich in unserer schnell lebigen und stressreichen Zeit immer mehr aus, aber das Herz ist nicht nur ein Muskel und eine Pumpe sondern ein sehr „ fühlendes Organ“ und die Entwicklung der Herzensqualitäten wird in der kommenden Zeit immer mehr von Nöten sein. Durch den amerikanischen Arzt Dr. Dean Ornish und der Yogalehrerin N. Devi ist ein wissenschaftliches Projekt gelungen das beweist, wie der Yogaweg in Verbindung mit einer speziellen, fettarmen Ernährungsweise dem Menschen mit koronaren Herzer- krankungen hilfreich zur Seite stehen kann (Dr. Dean Ornish Methode )

 

  • Frauen in der Zeit zu begleiten, in der in ihnen neues Leben heranwächst ist eine sehr schöne Aufgabe. Yoga ist eine gute Möglichkeit um den Frauen zu vermitteln im chtsamen Kontakt in diesem Prozess der Veränderung zu sich selbst zu bleiben. Da eine werdende Mutter vom Beginn bis zum Ende ihrer Schwangerschaft Yoga praktizieren kann, ist es wichtig zu wissen und zu vermitteln was im Verlauf der Schwangerschaft zu üben ist oder nicht. Im Verlauf einer 1 jährigen Fortbildung konnte ich aus kompetenter Quelle in Verbindung mit dem Hebammenverband lernen, wie ich eine werdende Mutter durch den Yogaweg auf das besondere Ereignis in ihrem Leben vorbereiten und unterstützen konnte.

Mein Hauptanliegen im Unterrichten ist, Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Ich möchte Menschen motivieren bewusst etwas für ihre körperliche, seelische und geistige Gesundheit zu tun. Dies ist im Gruppenunterricht, in Tages- und Ferienseminaren sowie im Einzelunterricht mit Übungsanleitung zum häuslichen Üben möglich. 

Leben ist Veränderung, und so wird mein Unterrichten im Yoga immer in Übereinstimmung sein mit meinen jeweiligen Überzeugungen und dem Grad meines inneren Wachstums.